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...das war's gewesen...

Das zehnte Braunschweiger LiedermachingFestival, was unter dem Titel "Zehn...und gut!" firmierte und damit schon ahnen ließ, daß es das letzte seiner Art werden sollte, war ein voller Erfolg!
Melvin & Der Jerg, Spieltrieb, Simon & Jan und Götz Widmann sorgten für ein tolles und abwechslungsreiches Programm.
Größte Sorge war, daß der Rauchmelder anschlägt und uns die Feuerwehr ins Haus holt, aber es kam anders: Gegen Ende wurde uns mitgeteilt, daß es einen Wasserrohrbruch gegeben habe und das Wasser gefährlich dicht am Sicherungskasten die Kellerwand herabflösse, so daß Götz seinen letzten Song Kosmisches Kind, zu dem noch mal alle Beteiligten auf die Bühne kamen, ohne Strom spielte.
 
Dank geht raus an die Brunsviga, die uns 10 Jahre eine gediegene Heimstatt war, Radio Emergency, speziell Deggel und Shorty, die fast alle Festivals mit ihren Kameras begleitet und festgehalten haben, Kati von Eigenleben, die die schicken Plakate und Flyer machte, AHUGA! für Inspiration, Gedankenfabrik Bortfeld für phatten Support, die vielen hifreichen Hände, die immer da waren, wo sie gebraucht wurden, ob an der Kasse, beim Catering, was auch Kochen und Einkaufen beinhaltet, oder wenn noch Schlafplätze gebraucht wurden, die vielen lieben Künstlerinnen und Künstler, die für uns aufgetreten sind.
...und natürlich an EUCH, die Ihr unsere Veranstaltungen besucht haben.
 
hier die Fotos

Samstag, 06.10.2018, Einlass 19:00, Beginn 19:30
 
Eintritt: Abendkasse 20,-, ermässigt 15,- Euro.
VVK-Karten über AHUGA! (ahuga-store.ch/de/tickets - an der Kasse "Kostenloser Versand Deutschland" wählen!)
 
10. Braunschweiger Liedermaching-Festival
 

 
Das Braunschweiger Liedermaching-Festival geht in die letzte Runde. Anlässlich des 10. Jubiläums lassen wir noch einmal die Korken knallen, präsentieren ein Best-of der vergangenen Jahre und komplettieren es mit dem geistigen Vater von dat janze: Götz Widmann. Kommet zahlreich, oder bleibet auf ewig allein zu Haus.
 
Nicht unerwähnt bleiben sollen natürlich Freunde und Unterstützer unseres kleinen Festivals: Die Gedankenfabrik Bortfeld, Radio Emergency, die sich um Videos der auftretenden Künstler kümmern, Eigenleben macht die schmucken Flyer+Plakate , AHUGA!, sowie die Brunsviga.


Götz Widmann

Götz Widmanns neues Programm Rambazamba ist wie eine Lieblingsplaylist aus Hits, frisch ausgegrabenen Raritäten und ganz neuen Songs: Lieder, die sich nach all den Jahren noch immer selbst mit Schnaps übergiessen und entzünden an der berechtigten Wut auf das elend etablierte Böse dieser Welt. Live schon immer am allerbesten läuft er, seit er seinen fünfzigsten Geburtstag hinter sich gebracht hat, erst zu richtig grosser Form auf. Er wirkt freier, noch entschlossener und schnodderschnauziger als je zuvor, traut sich die Dinge zu sagen, die andere nicht einmal zu denken wagen. Weder von links noch von rechts noch von sonstwo lässt er sich einen Maulkorb verpassen und doch, bei aller Angriffslust, zeigt er dabei eine aus tiefster Seele kommende Menschenliebe. Seine Lieder sind ein leidenschaftliches Plädoyer für individuelle Freiheit, eigenständiges Denken und den Mut, auch ernsten Themen mit ganz viel Humor zu begegnen. Dabei strotzen sie vor ausgelassener Lebensfreude, weswegen Götz-Widmann-Konzerte auch immer wieder gerne zu rauschenden Festen ausarten. Rambazamba! Ein Tourmotto, das durchgefeierte Nächte verspricht.
 
www.goetzwidmann.de
 




Fotos:Michael J. Ruettger
Simon & Jan
 
Halleluja! „Falls es den Kabarett-Gott gibt, dann müsste so eine Gruppe ganz groß rauskommen. Sie müsste mit Preisen überhäuft werden für ihre Klugheit, für ihre selten zu findende Textqualität, für ihre Selbstironie, für ihre Musikalität sowieso, und für die Kaltschnäuzigkeit, sich nicht im Geringsten anzubiedern – selbst wenn es um einen Wettbewerb geht, wo die Anbiederung gewissermaßen Zweck der Veranstaltung ist.“
(Passauer Neue Presse, 27.2.2014)
 
St. Ingberter Pfanne 2013 *** Prix Pantheon 2014 *** Deutscher Kleinkunstpreis 2016 *** Bayerischer Kabarettpreis 2016 *** nominiert für den Deutschen Musikautorenpreis 2016 ***
 
Sie werden gefeiert als ,,runderneuerte Liedermacher“ (Kölner Stadtanzeiger) und ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie haben sich die Bühne bereits mit Szenegrößen wie Stoppok, Keimzeit, Konstantin Wecker, Götz Widmann und den Monsters of Liedermaching geteilt.
In der Laudatio zum Prix Pantheon 2014 heißt es: ,,Anrührend wie Simon & Garfunkel und überraschend wie Rainald Grebe schaffen es Simon & Jan mit ihren Texten liebevoll Herz und Hirn ihres Publikums zu erreichen. Sie verkörpern die Generation der Liedermacher 2.0 aufs Vortrefflichste.“
Sie spielen Gitarre ,,wie junge Götter“ (Kölner Stadtanzeiger), werden gelobt für ihren ,,engelsgleichen Harmoniegesang“ (NWZ), ,,klare Sache: für die beiden kann es nur nach oben gehen“ (Neue Presse).
Doch der Teufel sitzt am Teleprompter. Halleluja – was für ein Kontrast! Und dann schickt die Loopstation Chöre in den Saal. Schließ deine Augen. Fühl dich ein. Fühl dich wohl. Und wenn du meinst, zu wissen, was als nächstes geschieht, pumpt der Beatbox- Beat: Leck mich am Lied!
Auch in ihrem neuen Programm ,,Halleluja!“ wird der Erwartungshaltung des klassischen Kabarettpublikums von den beiden Mittdreißigern mit diabolischem Spaß ein Bein nach dem anderen gestellt. Hier wird dem Bürger aufs Maul, in den Kopf und in den Facebook- Account geschaut, man fühlt sich angesprochen und gemeint, genau so wie zuweilen ertappt und entlarvt. Sie singen sich in den Kopf ihres Zuhörers um ihm vor selbigen zu stoßen. Und wenn sie ihr Publikum doch einmal bei der Hand nehmen, dann nur, um es sanft in den nächsten Abgrund zu reißen. Dabei sind ihre Texte saukomisch, teils ins Absurde überdreht und die zeitgeistigen Grenzen der politischen Korrektheit gern mal übertretend. Sie stehen mit Riesenmagneten vor Piercingshops, begeben sich auf die Suche nach der Eierleckenden Wollmilchsau, und das moralische Dilemma der Wohlstandsgesellschaft klingt bei ihnen in etwa so: ,,Mein Leben ist ein Ponyhof, doch leider find ich Ponys doof.“
Simon & Jan sind clowneske Chronisten unserer Wirklichkeit. Ihre weitreichende Diagnose lautet Weltschmerz. Doch sie wissen Rat: Tombola für Pessimisten – jeder kriegt ein Hoffnungslos. Der Zuhörer findet sich hin- und hergerissen zwischen symphonischen Klängen und Quatsch in einem den Verstand beanspruchenden Programm voller Gefühl. Wie man es auch dreht und wendet – Simon und Jan nehmen einen ganz schön mit.
 
www.simonundjan.de
 


Foto: Ole M. Werner
Spieltrieb
 
Die zwei Stimmen von Philipp Kasburg und Lennart Quiring und ihre zwei Gitarren weben den Klang des Liedermacherduos Spieltrieb. Ihre humorvoll-kritischen Alltagsgeschichten spiegeln die Gesellschaft mal metaphorisch, mal direkt und derb wider, wobei Einflüsse von Die Ärzte bis Reinhard Mey, von Harald Juhnke bis Kurt Tucholsky rauszuhören sind. Und auch musikalisch sind die beiden Nordniedersachsen von vielfältigen Vorbildern geprägt: Da vermengen sich Country und Nirvanas Grunge, Jazzstandard, Reggae und Party-Punk. Aber immer in der Reduktion auf das, was zwei Musiker mit ihren Gitarren und dem ein oder anderen kleinen Zusatzinstrument abbilden können.
Seit mehr als 13 Jahren stehen die beiden gemeinsam auf der Bühne. Ihre Konzerte sind sowohl von großer Spielfreude und musikalischer Professionalität als auch von ihrem unprätentiösen Auftritt, fernab jeder Superstar-Show-Elemente gekennzeichnet. Wer sie live erlebt, wird nach einem Abend mit schönen Liedern völlig zufrieden nach Hause gehen.
 
www.spieltriebhome.de
 

Melvin & der Jerg
 
Wer schon immer einmal sehen wollte, wie es aussieht, wenn zwei Musiker auf einer Bühne zwei thematisch, musikalisch und stimmungsmäßig völlig unterschiedliche Linien verfolgen, der ist hier genau richtig.
 
Die anhaltenden Stimmungswechsel werfen den Zuschauer von einem Lachanfall in die nächste Gefühlstaumelei, um über viel Jux in einer seligen Depression zu landen.
 

Brunsviga
 

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